Persönliches

Monatsrückblick Januar 2022: Es kann nur besser werden

Ich bin Alina

Ich helfe angehenden Verlagsautoren und Selfpublishern, mit ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, sichtbar zu werden und ihr Buch zu vermarkten. 

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Ich liebe Silvester. Ich hasse den Januar.

Im Januar heißt die Vergangenheit nicht “gestern”, sondern “die letzten 12 Monate”. Wenn sich viele dieser Monate schwer angefühlt haben, dann spürt man im Januar plötzlich wieder ihr Gewicht auf den Schultern.

Im Januar will man alles besser machen, nicht nur die kleinen Dinge. Das macht man so. Das ist scheiße.

Im Januar kommt zusammen, was sich nicht immer gut verträgt: die Vergangenheit und die Zukunft.

Im Januar hat die Gegenwart keinen Platz.

Im Januar vermischen sich Erwartungen mit Erwartungsdruck, Hoffnungen mit Sehnsüchten, Vergleiche mit Selbstoptimierungszwängen.

Das Vermissen und noch nicht zu wissen, wie das Alte ersetzt werden kann. Das tut im Januar besonders doll weh.

Im Januar sind alte Wundnähte noch nicht richtig verheilt. Oft werden sie durch den Gefühlscocktail, der sich “die letzten 12 Monate” nennt, wieder aufgerissen. Um den Schmerz zu lindern, will man sie schnell wieder zunähen. Mit einem noch dickeren Faden.

Im Januar entstehen Narben.

Im Januar ändert sich der Status von Menschen aus den letzten 12 Monaten von vertraut zu fremd.

Im Januar fühlt man sich einsam.

Im Januar kann es nur besser werden. Ich habe die Hoffnung auf ein gutes Jahr noch nicht aufgegeben.

 

Inhalt

  1. Vorbereitungen auf meinen Onlinekurs für Autoren
  2. Bin ich jetzt ein #Instapoet?
  3. Einen Verlag gründen oder keinen Verlag gründen, das ist hier die Frage
  4. So viel habe ich im Januar geschrieben
  5. Was ist mit meinen Tipps zum Buchmarketing?
  6. Noch nicht gelesen? Alle Blogartikel aus dem Januar

 

 

1. Vorbereitungen auf meinen Onlinekurs für Autoren

Bereits im Herbst habe ich es leise angekündigt: Es wird wieder einen Onlinekurs für Autoren geben. Leise, weil ich mir nicht sicher war, wann ich überhaupt die Zeit dafür finden soll. Denn von Oktober bis Dezember 2021 war ich als Texterin bis zum Anschlag ausgebucht.

Dadurch blieb mir wenig bis keine Zeit für andere Projekte – vor allem für mein zweites Standbein im Buchmarketing. Das zeigte sich zum Beispiel darin, dass es sehr still um meinen Newsletter und Blog wurde. Inzwischen bin ich wieder aktiv am Bloggen und der Newsletter wird ebenfalls “wiederbelebt”.

Da ich Anfang Januar mehr Luft hatte, hatte ich auch wieder Platz für neue Gedanken – und der Gedanke an einen weiteren Onlinekurs für Autoren ließ mich nicht mehr los. Schließlich haben sich schon einige Autoren in meine Insiderliste eingetragen. Das Interesse ist also da. Nun habe ich mich entschieden: Ich werde sehr bald wieder einen Onlinekurs anbieten. Und zwar schon im Februar!

Wenn du auf der Insiderliste stehst, wirst du vor allen anderen über den Kurs informiert und kannst dir frühzeitig einen Platz sichern. Behalte einfach dein E-Mail-Postfach im Auge.

 

2. Bin ich jetzt ein #Instapoet?

Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, meine Gedanken zu ordnen und Dinge zu verarbeiten. Die Autorin und Essayisten Joan Didion hat es noch treffender gesagt:

“I write entirely to find out what I’m thinking, what I’m looking at, what I see and what it means. What I want and what I feel”.

Im Januar hatte ich einige Gedanken zu ordnen. Ein Mensch, den ich sehr vermisst habe, schien plötzlich wieder eine Lücke in meinem Leben füllen zu wollen. Es war einer dieser Januar-Momente. Es war vielleicht der richtige Mensch zum falschen Zeitpunkt. Und weil diese Erkenntnis sehr traurig macht, fing ich wieder mit dem Schreiben an.

 

 

Wenn man mir vor wenigen Wochen gesagt hätte, dass ich Gedichte auf Instagram veröffentlichen werde, hätte ich vermutlich gelacht. Nicht über den Teil mit dem Gedichteschreiben, sondern über das Veröffentlichen.

Denn meine Gedichte wurden noch nie von fremden Augen gelesen. Und sie waren noch nie so persönlich wie jetzt. Ich mache mich dadurch verletzbar, keine Frage, aber es fühlt sich richtig an, die Gedichte zu teilen. Und wenn ich eine Sache in meinen drei Jahren als Selbstständige gelernt habe, dann, dass die Dinge, die sich richtig anfühlen, immer zu etwas Gutem führen.

Nun zu meiner Frage: Bin ich jetzt ein #Instapoet? Wenn das bedeutet, dass ich Gedichte auf Instagram poste, dann ja. Doch allein dabei wird es nicht bleiben.

 

 

3. Einen Verlag gründen oder keinen Verlag gründen, das ist hier die Frage

Im Januar habe ich fast 70 neue Follower auf Instagram dazugewonnen. Uff! Aber auch mega schön! Gesehen und gehört zu werden, ist das Lebenselixier eines Künstlers. Würde ein Sänger überhaupt auf die Bühne gehen, wenn es keinen Applaus gäbe? Ich glaube nicht.

Ich will mir nicht anmaßen, mich eine Künstlerin zu nennen, “nur” weil ich Gedichte schreibe, die von ein paar hundert Menschen in einem sozialen Netzwerk gelesen werden. Das dürfen andere für mich tun. Aber ich weiß, dass ich schreiben MUSS. Und der Sänger, der keinen Applaus bekommt, wird trotzdem irgendwie einen Weg finden, zu singen.

Als ich im Zuge dieses Monatsrückblickes meine Statistik aufgerufen und geschaut habe, wie viele Gedichte ich im Januar geschrieben habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Die Zahl siehst du weiter unten. Spätestens da war die Idee für ein Gedichtband geboren. Der Gedanke kam mir schon Anfang Januar, als ich merkte, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu schreiben.

Bei mir gibt es selten ein Dazwischen. Wenn mich etwas packt, dann packt es mich richtig. Aber wie gesagt, dass ich überhaupt etwas davon veröffentlichen werde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Nun ist es klarer.

Zum einen, weil ich gesehen und gehört werden möchte. Da ist natürlich auch Eitelkeit im Spiel. Zum anderen, weil ich weiß, wie es geht – jedenfalls was die Vermarktung betrifft. Darum dreht sich ja alles in meinem Onlinekurs für Autoren.

Sind meine Gedichte gut genug, um verkauft zu werden? Wie legt man einen monetären Wert fest? Darf ich das überhaupt? Das ist die große Frage für künstlerische Werke. Wichtig ist nur zu wissen, wo ich mich in Bezug auf meine Qualität und den jeweiligen Markt positionieren kann. Und ganz ehrlich: Daran sollte es nicht scheitern. Ich mache mir aber auch keine Illusionen – Gedichtbände bedienen eine kleine Nische.

Nun zu dem Teil, von dem ich nichts weiß: Einen Verlag gründen. Es wird sehr schwer bis unmöglich sein, einen Verlag für mein Gedichtband zu finden. Die Frage, ob ich den “normalen” Weg des Selfpublishings gehe oder selbst einen Verlag gründe, ist noch offen. So weit reichen meine Überlegungen noch nicht.

 

4. So viel habe ich im Januar geschrieben

Ja, auch ich bin geschockt von diesen Zahlen. Spannend, was Gefühle mit der Kreativität machen können.

  • 123 Gedichte und Aphorismen
  • Wörter: 5.849 Wörter
  • Schreibtage: 20

 

5. Was ist mit meinen Tipps zum Buchmarketing?

Wenn dich Gedichte überhaupt nicht interessieren – kein Problem. Hier im Blog, auf meiner Facebook-Seite und in meinem Newsletter wird es weiterhin um das Thema Buchmarketing gehen. Vergiss nicht, dich für die Insiderliste anzumelden, damit du den Start meines Onlinekurses für Autoren nicht verpasst.

 

6. Noch nicht gelesen? Alle Blogartikel aus dem Januar

So geht erfolgreiches Buchmarketing für Autoren in 2022

Einzeltitel vs. Buchserie vs. Buchreihe

 

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